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Ergebnisse Lauf 5
15.04.2023 Roland-Rallye 2023

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Rückspiegel

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Christian Aßmann & Cristina Wegner 

Am Freitag Mittag bin ich zu Christian ins Auetal gefahren um gemeinsam mit ihm zur Roland-Rallye aufzubrechen. Nach insgesamt 5,5 Std. sind wir gut gelaunt im Fahrerlager angekommen. Das Fahrerlager war wie die Jahre davor super organisiert. Alles war fußläufig zu erreichen. Hängerplatz, Fahrerlager, Abnahmen… alles an einem Standort, perfekt. Ralf Messer hat im Vorfeld mit dem Veranstalter einen super Platz für uns HRC-ler abgesprochen, wo wir unser Fahrerlager aufbauen konnten. Nach den Abnahmen haben wir uns alle im Restaurant getroffen und hatten einen schönen Abend zusammen.

Am Samstag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück frisch gestärkt zum Abfahren. Das Boardbuch war doch etwas tückisch. Falsche Strassennamen und falsche Beschilderungen machten es einem doch wirklich schwierig die richtigen Strecken zu finden. Beim Abfahren wuchs aber die Vorfreude auf die Rallye minütlich. Krasse Strecken, viel Schlamm, lange WP´s… was will man mehr?

OK einige Schilder im Zielbereich fehlten und die Schikanen standen anders wie im Boardbuch beschrieben aber dass war uns nicht wichtig.

Das wird ein super Tag!

Direkt nach dem Abfahren gab es für uns eine kurze Fahrerbesprechnung und dann war auch schon Umziehen angesagt. 30 Minuten später ging es schon los. Ich habe die halbe Stunde (wie einige andere auch) dazu genutzt im Baumarkt gegenüber Gummistiefel zu kaufen. Bei den Strecken und dem Wetter ( Es soll durchregnen) wird man bestimmt ein zwei Autos schieben müssen.

WP1 Rundkurs:

Spannende Strecke wie schon beim Abfahren festgestellt.  Schnell und matschig, ein kleiner Vorgeschmack auf die WP 2. Perfekt zum warm werden… Direkt 10 Meter nach dem Start brausten die Vorwagen von links an uns vorbei in eine 90° links Kurve. Diese Kurve fand Christian besonders interessant und demonstrierte dies, indem er mir diese von jedem erdenklichen Blickwinkel zeigte und auch die umher stehenden Zuschauer wussten ( egal wo sie dort standen) nach dem wir es endlich um diese Kurve geschafft haben, wie der Passat von wirklich allen Seiten aussieht. Für mich war das sehr lustig, für Christian eher nicht. - er brummelte etwas…

WP2 Start-Ziel Prüfung:

Beim Abfahren sind schon einige von uns stecken geblieben. Wir waren also schon froh, dass wir jetzt vor den Bestzeitlern fahren konnten.

In unserem Aufschrieb stand mehrfach : 600-800 Meter Rutschbahn auf Sicht fahren… Christian hat festgestellt wie wichtig ein aufgefüllter Scheibenwischwassertank und funktionierende Wischerblätter sind. Heidewitzka, war das eine Schlammschlacht. 

WP3 Start-Ziel Prüfung:

Am Start kam ein verdutzter Blick vom Zeitnehmer. „Was habt ihr denn für eine Startnummer?“ „ähm, die 122, steht doch auf der Tür“ „Nö, das könnte man höchstens noch erahnen“ „Ah ja…. Kleben wir nach, danke“ Schnell, matschig und steinig.

Ein paar Wechsel zwischen Schotter, Asphalt und Seenlandschaft.

 

Auf ging es zum Regrouping.

Gerade angekommen… „ Wo sind denn eure Startnummern“. „ Ja also, die Reste hängen unter dem Dreck…“ „ Moment, ich besorg euch neue…“

„Perfekt, kleben wir eben neu drauf“

Aus unserer Kaffeepause wurde also ein munteres neues Bekleben der Startnummern. Im Regen bewaffnet mit zwei Rollen Küchenpapier und Regenschirm überm Kopf wischte Christian den Dreck von den Türen und klebte munter die neuen Nummern. 10 Minuten später ging es auch schon wieder los. Wir waren doch mehr als gespannt wie die Strecken jetzt nach dem ersten Durchlauf des gesamten Startfeldes aussah.

 

WP4 Rundkurs:

Strecke war nicht so schlimm verfurcht wie gedacht. War also gut zu schaffen… Ach ja, da war ja noch die interessante Kurve direkt am Start vorbei. Christian war wohl der Ansicht, dass ich sie mir nochmal ganz genau ansehen sollte… Gesagt getan… munter in die Menge winken und dann doch mal weiter fahren…

WP5:

Der nette Zeitnehmer wies uns freundlicher weise auf unseren Platten hin. Wir also durch die Start-Lichtschranke… Nach 300 Metern kam eine „Parkbucht“. Ich hab das Ersatzrad, Christian die Radmuttern gelöst. Alten Reifen in den Kofferraum geworfen und festgezurrt. Radmuttern drauf, Wagen runter gelassen. Einsteigen, anschnallen, weiter ging es. Wie zu erwarten piepte die Uhr für uns viel zu früh und somit handelten wir uns 42 Sekunden ein. Tja, blöd gelaufen… Blöd ist es auch für Christian Görke gelaufen, der munter von Marion angeschoben wurde (bergauf wohl bemerkt). Der Honda hat Wasser geschluckt. „Marion, geh mal bitte an die Seite, wir schieben euch an“ Mein Christian schob also vorsichtig Stoßstange an Stoßstange den Honda an. Ging ganz gut. Die Fahrt ging also weiter.

Für uns war der Drops ja eh gelutscht. Wäre schön, wenn wir unsere Zeit an der nächsten ZK erreichen. wenn nicht, auch egal. Passte aber.

WP 6:

Jetzt war nur noch Durchkommen angesagt. In der Hektik hab ich natürlich vergessen die Uhren zu stellen. 2 Sek. Vorm Start waren die Uhren gestellt und es konnte los gehen. Wir schuckelten uns so durch die letzte WP des Tages und waren mehr als erleichtert das Ziel erreicht zu haben.

Schade Schade mit dem platten Reifen aber da steckt man halt nicht drin.

 

Alle bei uns gestarteten Teams sind heile ins Ziel gekommen. Und das bei den Strecken… Die Freude darüber war bei uns allen riesig!

Ralf Messer hat sich um Grillgut für uns alle gekümmert. Das war natürlich Mega… Frische Thüringer und Steaks vom Grill, was will man nach so einem Tag mehr?

 

Alles in allem war die Roland-Rallye eine super Veranstaltung.

Die neuen Gummistiefel habe ich nicht gebraucht, bleiben aber zur Vorsicht im Passat.

Danke an alle die dabei waren! Christian und ich hatten dank euch ein super lustiges Wochenende!

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Christian Görke & Marion Görke

Ein beeindruckendes Rallye-Wochenende

 

Dieses Wochenende stand die Roland Rallye am Rande des Südharzes in Nordhausen auf dem Plan. Nach der Hochtaunus war damit die 2. Schotterrallye in unserem Veranstaltungskalender angesagt und bereits aus den Vorjahren als besonders herausfordernd bekannt. Leider kann der berühmt berüchtigte Stadtrundkurs in Nordhaus, rund um das Gehege, im Moment wegen Bauarbeiten nicht mehr gefahren werden, aber die Bürgermeisterin hat in Aussicht gestellt, dass in 2 Jahren wieder durch die Stadt und über das Gehege getobt werden kann.

 Für uns ist die Roland-Rallye mit ca. 120km Anfahrt über den Harz quasi ein Heimspiel, weshalb wir rechtzeitig vor Ort waren und schon ein vorbereitetes HRC-Fahrerlager auf befestigtem Untergrund beim örtlichen Reifenhändler direkt am Rallyecentrum vorgefunden haben. Ralf hatte das im Vorfeld alles schon organisiert und mit Severina mit Ihren Anhängen alles schon prima aufgebaut mit Zelt und Campmobilen, sodass wir sofort abladen konnten und mit den Abnahmen super schnell fertig waren. Für den Abend hatte Matthias einen Tisch im HRC-Hotel für alle bestellt, sodass wir bei gutem Essen und reichlich Benzingesprächen den Abend haben gemütlich ausklingen lassen können.

Samstagmorgen vor 08.00 Uhr konnten wir dann die Bordbücher im Rallyecentrum abholen und hatten dann bis zur Fahrerbesprechung um 11.00Uhr Zeit die 3 Prüfungen zu besichtigen. Wie angesagt hatte sich ein ordentliches Tiefdruckgebiet über die Rallye gelegt und die ganze Nacht und den ganzen Tag für mehr oder weniger heftige Regenfälle gesorgt. Die Auswirkungen haben wir dann beim Besichtigen direkt zu spüren bekommen. Die bekannten schnellen Schotterpassagen hatten komplett Ihr Gesicht geändert. Auf den steinigen Passagen waren alle Löcher zu kleinen Seen aufgefüllt, die befestigten Strecken waren mit schlüpfrigem Dreck überzogen und die erdigen Passagen hatten sich in tiefen Schlamm verwandelt. Schon das Abfahren war ein Erlebnis, weil sich viele mit Ihren "Privatwagen" in den Schlammpassagen festgefahren haben und alle nachfolgenden Besichtiger in einer fröhlichen Perlenkette auf der WP rumstanden. Wir hatten so unsere Zweifel, ob nicht dasselbe wie bei der Hochtaunus passieren würde und die WP 2/5 wegen Unpassierbarkeit gestrichen wird. Lustig war, dass wir im Schrieb bei der ersten Kurve noch den Zusatz "rutschig" stehen hatten, was wir dann aber weglassen konnten, da es gar keinen anderen Strassenzustand gab. Marion hat es trotzdem bei der ersten Kurve in WP 1 und 4 vorgelesen, was wir dann auf der folgenden Geraden jedesmal mit lautem Gelächter im Auto gefeiert haben. Für den Beifahrer war die Besichtigung auch eine besondere Challenge, da einige Chinesenzeichen im Bordbuch vertauscht oder nicht eindeutig waren, die Schikanen entgegen des Bordbuchs einfach so aufgebaut wurden wie immer schon, oder auch die Strassennamen nicht den Tatsachen entsprachen. Aber mit ein bißchen Suchen war das alles zu meistern, auch das die gelben Schilder beim Besichtigen der WP 2 und 3 nicht aufgebaut waren, war nur eine zusätzliche Herausforderung, aber kein wirkliches Problem.

 

In der Fahrerbesprechung wurde dann aber sofort klargestellt, "das ist Rallye, fahrt mit Schwung". Die Roland ist ja auch fester Bestandteil in Alfred Gornys Schotter-Cup und die Mädels und Jungens die dort starten lieben diese Herausforderungen. Das Walter und Erhard Ihren Porsche nach der Besichtigung wieder aufgeladen haben, dafür habe ich vollstes Verständnis, denn die Strecken hätten dem tollen Porsche sicherlich arg zugesetzt und da muss man einfach abwägen, was einem das Gebolze über grobes Geläuf wert ist. So blieben nur noch 5 HRC-ler am Start übrig, Ralf und Ralf mit dem East-African Volvo (hat 100%ig zu den Streckenverhältnissen gepasst), Alex und Severina mit dem Shiguli, Sven und Algys mit dem Wartburg, Christian und Cristina mit dem Passat und wir mit unserem serienmäßigen Civic.

Anders als bei der Hochtaunus ging es dann auch zügig los und überhaupt muss man dem Veranstalter ein großes Kompliment für die Organisation aussprechen. Den ganzen Tag gab es wenig Wartezeiten und trotz der widrigen Wetter- und Streckenverhältnissen gab es keine Unterbrechungen. Auch das Rallye-Centrum war prima organisiert mit Essen und Trinken den ganzen Tag.

 

Als es dann über die WP1 ging, haben wir die Erfahrung gemacht, dass im zügigen Tempo die Strecken besser zu fahren waren als wir es beim Besichtigen befürchtet hatten. Zwar schlug unser serienmäßiges Fahrwerk ein paar mal heftig durch, weil man nicht allen Löchern ausweichen konnte, aber mit dem U-Schutz aufgesetzt sind wir nirgendwo. Die WP2 mit den tiefen Schlammpassagen ging im zügigen Tempo auch besser als gedacht. Das Auto hat sich seinen Weg mit ordentlich Gas und leichtem Lenkrad durch die tiefen Spurrillen einfach gesucht, wenn es auch nicht die Ideallinie war. Christian war mit seinem Passat hier natürlich voll in seinem Element, sodass wir Ihn zum Ende der Prüfungen an geeigneten Stellen passieren ließen, denn mit Blinken und eindeutig Platz machen war hier das Überholen auch auf A-E Prüfungen erlaubt. Dieses macht auch genauso Sinn, weil es einfach unter uns Fahrern funktioniert und jeder selbstverständlich einfach Rücksicht nimmt. Die WP3 funktionierte dann auch richtig gut und ich merkte, wie man sich an die widrigen und rauen Streckenverhältnisse gewöhnte und es hat einen richtig angefixt, immer noch schneller und schneller zu fahren, was der Civic halt so hergab bei den anspruchsvollen Verhältnissen. In der Zwangspause hieß es dann, dass es an den Lichtschranken auch wieder gut funktionierte, denn wir waren im Gesamtfeld im vorderen Drittel und im HRC an erster Stelle platziert, was nochmal zusätzliche Motivation für die 2. Runde war. In der WP4 lief wieder alles Rund, wobei sich manche Pfützen durch den anhaltenden Regen zu kleinen Seen entwickelten und das Bestzeitlerfeld die tiefen Passagen ganz schön aufgewühlt hatte. In der WP4 wurde uns dann der steigende Wasserstand zum Verhängnis. Nach einer zügigen Wasserdurchfahrt schwappte das Wasser über die Motorhaube und verdunkelte die Windschutzscheibe, aber auch unser Zündverteiler bekam eine Überdosis Schlamm verabreicht, sodass der Motor erst stotterte und dann gänzlich den Dienst quittierte. Mehrere Startversuche sorgten dann aber wieder für Arbeitsbereitschaft und es reichte genau bis 10 Meter hinter die Lichtschranke, bis garnichts mehr ging. Zum Glück war dann ja noch Christian mit seinem Passat hinter uns und kurzentschlossen hat Er uns dann in Autocross-Manier Stoßstange an Stoßstange bis zum Stopschild geschoben. Danach eine kurze Inspektion der Sachlage im Motorraum, den Schlamm vom Verteiler entfernt und Christian hat uns dann auf die Landstrasse geschoben, bis der Honda wieder angesprungen ist. Leider habe wir unsere Etappenzeit um eine Minute dann nicht geschafft, aber eine Strafsekunde hätten wir noch verkraften können. In der Hoffnung, dass sich das Wasser im Verteiler jetzt wieder verflüchtigt hat startetet wir in die letzte WP, um unsere gute Platzierung bis dahin zu festigen. Doch leider war unser serienmäßiger Civic gegen die Mengen an Wasser auf der Strecke nicht resistent genug und ich hatte bisher auch keinen Grund hier vorsorglich abdichtende Maßnahmen zu installieren. Nach einer weiteren Wasserdurchfahrt ca. 5km vor dem Ziel war es ihm dann eindeutig zu feucht und die Zündfunken fanden nicht mehr den Weg zur Zündkerze. Leider standen wir an einer sehr engen Stelle mitten auf der Fahrbahn und als Christian angeflogen kam, hatte Er alle Hände voll zu tun, seinen Passat hinter uns abzubremsen. Er nutzte dazu auch noch den Hang neben unserem Civic, bis die Schwerkraft dann den Passat gen Civic drückte und für einen kleinen Lackaustausch sorgte, als der vordere Kotflügel des Passat unseren hinteren liebevoll küsste. In altbewerter Manier setzte Christian dann sofort zurück, um den Anschiebetrick von der WP zuvor nochmal zu versuchen, aber leider ließ sich unser Civic nicht mehr zur Arbeitsaufnahme bewegen. Leider habe ich mich dann zu früh dem Schicksal ergeben, weil ich auch nicht von Christian verlangen wollte, dass Er uns 5 Kilometer ins Ziel schiebt und dann wäre da ja auch noch die letzte Überführungsetappe ins Ziel gewesen, deshalb habe ich mich dann bei Christian für den Rettungsversuch bedankt und Ihn vorbei gewunken. Jetzt haben Marion und ich dann den Civic in dem Schlamm von der Strecke geschoben, denn das Bestzeitlerfeld fuhr ja direkt hinter uns und wir wollten da ja nicht im Weg stehen. Ich habe mich dann wieder dabei gemacht und den Verteiler gereinigt soweit es ging und nach einigen erneuten Startversuchen sprang unser Civic dann tatsächlich auch wieder an. Marion wieder einladen und irgendwie versuchen das Ziel zu erreichen war ab sofort angesagt. Mit einem weiten Bogen um alle noch kommenden Wasserlöcher konnten wir dann die WP beenden und auch die letzte Verbindungsetappe ins Ziel haben wir sogar in der Sollzeit geschafft. Somit waren wir nicht aus der Wertung und konnten uns noch über den 5. Platz im HRC freuen.

 

Nach der Zielankunft gab es dann am HRC-Serviceplatz sehr leckere Thüringer Würstchen und Brätl (vielen Dank dafür an die Familie Messer!) nach einem wirklich sehr anspruchsvollem Rallye-Wochenende wo es dann auch entsprechend viel zu erzählen gab. Das alle gestarteten HRC-Autos auch das Ziel erreichten, war natürlich nochmal eine besondere Freude und ich denke jeder war mit sich sehr zufrieden, diese Herausforderung Roland-Rallye 2023 gemeistert zu haben. Mit einer leckeren Wurst in der Hand haben Christian und ich dann nochmal drüber philosofiert, was möglich gewesen wäre, wenn Er mich die 5 Kilometer noch Stoßstange an Stoßstange durch die Lichtschranke geschoben hätte. Nach Sichtung der Lichtschrankenzeiten haben wir uns dann doch etwas geärgert, das wir es nicht versucht haben, denn Christian wäre der beste Anschieber gewesen den man sich hätte wünschen können. Wir hätten doch noch den HRC-Sieg und eine vordere Platzierung erreichen können, aber auf der anderen Seite benötigen wir jetzt auch keine neuen Stoßstangen. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Christian und Christina für diese coole Aktion. Dieses gegenseitige Helfen ist genau das, warum wir gerne im HRC starten.

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Matthias Mensinck

Freitag Abend bei bestem Wetter sind die HRC-Teams nach und nach "eingetrudelt". Ralf (Ralph?) Messer hat ein schönes Plätzchen im Fahrerlager reserviert. Bei Bester Laune haben Alle Papier- und Technische Abnahme absolviert. Gemeinsames Abendmahl (nicht das Letzte...) in gewohnt illusterer Runde gabs im Gasthof "Goldene Aue".

 

Samstag morgen um 5 hats schon geregnet, was der thüringische Himmel hergibt! Das sollte mit kurzer Unterbrechung bis Abends so weitergehen. Die ganze Region war mir rot-braunen matsch-lehmhaltigen Rinnsalen übersäät. Und da, wo im Tal WP 2+5 alles Wasser zusammenläuft, müssen ein paar durchgeknallt unbedingt Rallye fahren!

Beim Aufschrieb/Abfahren sind hier schon einige stecken geblieben. Crista kauft noch schnell Gummistiefel im Baumarkt.

Bei mir kam ein wenig Wehmut: Der Panda liebt so ein "Dreckswetter".

 

Gut nur, daß in Nordhausen seit einigen Jahren die Retros vor dem Hauptfeld fahren.

 

Am Start/Rundkurs WP1 gabs noch 2-3 saubere Autos, nach Runde 1 waren die Startnummern teilweise nicht mehr zu lesen.

Lenz/Walenda sollten den HRC-Block abschließen. Sie sind nicht angetreten. Ich kann jeden verstehen, der bei diesen Verhältnissen sein geliebtes Schätzchen lieber auf dem Hänger stehen lässt.

 

An WP3 hatte ich keine optimale Foto-Stelle, Team Ohlmeyer/Bresak mit einem "Verbremser", ein Kegel ist vor Schreck unters Auto "geflüchtet". Alle gestarteten Teams noch dabei.

 

 Zur WP5 bin ich zum "Fuchsbau" bei Immenrode, zu Fuß über die Felder... alles abgesperrt oder die Wege? unpassierbar.

Jetzt zeigte der Nordhäuser Regengott, was er drauf hat: 3 Std. übelster Dauerregen. 

 

Nach dem Bestzeitfeld hab ich auch die Kämpfe von "unseren" Kleinen vor die Linse bekommen. Nur der Passat kommt

mit einiger Verspätung "angepflügt". -Reifenwechsel zwischen WP4 und 5-

 

Der Civic ist wegen Feuchtigkeit im Verteiler stehengeblieben, konnte aber aus eigener Kraft die Rallye beenden.

Für manches Team war hier sicherlich nicht der Podestplatz die Herausforderung, ankommen und nichts kaputtmachen war die Devise.

Das ist gelungen. Herzlichen Glückwunsch.

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