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Rückblick - Rallye Laichinger Alb 2026

Heimspiel mit Wohlfühlfaktor in Laichingen – Bericht von Claudia Burghammer

Quasi unsere Heimrallye konnte auch in diesem Jahr wieder auf ganzer Linie überzeugen. Schon bei der Ankunft war spürbar, mit wie viel Herzblut die Veranstaltung organisiert wird. Die gesamte Organisation war hervorragend, und egal ob an den Wertungsprüfungen, den Zeitkontrollen oder im Rallyezentrum: Überall traf man auf freundliche, hilfsbereite und vor allem gut gelaunte Menschen. Man sah praktisch nur lächelnde Gesichter beim Veranstalterpersonal und den zahlreichen Helfern.

Die Strecken boten eine gelungene Mischung aus Bekanntem und Neuem. Besonders die WP 2 und WP 5 präsentierten sich in leicht abgewandelter Form und hielten mit einigen tückischen Spurwegen sowie kurzen Schotterpassagen durchaus Herausforderungen bereit. Zwar waren alle Prüfungen recht kurz, aber schließlich handelte es sich um eine „35er-Rallye“. Gerade deshalb kam während des Tages immer wieder der Gedanke auf, wie interessant eine 70er-Rallye in dieser Region wäre. Das Potenzial für anspruchsvolle und landschaftlich reizvolle Strecken ist jedenfalls mehr als ausreichend vorhanden.

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Doch auch in ihrem aktuellen Format war die Veranstaltung wieder rundum gelungen. Dazu passte auch die unterhaltsame Siegerehrung, bei der es für die Teilnehmer des Historic Rallye Cups zusätzlich eine eigene Wertung gab. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten die außergewöhnlichen Preise: Rolf Alexander durfte sich über gleich zwei Säcke Kartoffeln freuen, während die Pokale in Form riesiger Bremsscheiben ebenfalls für einige überraschte Gesichter sorgten.
Besonders positiv hervorzuheben waren die teilweise sehr jungen Offiziellen an den Zeitkontrollen. Sie erledigten ihre Aufgaben hochprofessionell, engagiert und mit großer Freundlichkeit. Es ist schön zu sehen, dass sich auch die nächste Generation mit so viel Einsatz für unseren Sport engagiert. Sportlich betrachtet verlief die Rallye für uns solide. Fünf gute Zeiten standen einer weniger gelungenen Prüfung gegenüber. Das Ergebnis war diesmal allerdings eher Nebensache, denn der Spaß an der Veranstaltung überwog deutlich. Ein besonderes Lob geht außerdem an Matthias und Hans. Mit bewundernswerter Hartnäckigkeit schraubten sie bis zuletzt an ihrem Panda und schafften tatsächlich das, was zwischenzeitlich kaum noch jemand für möglich gehalten hatte: den Start und schließlich sogar das Erreichen des Ziels.
Fazit: Eine rundum gelungene Rallye mit tollen Strecken, hervorragender Organisation und einer familiären Atmosphäre. Wir haben uns wieder einmal sehr wohlgefühlt und sind uns sicher: Nächstes Jahr werden wir in Laichingen erneut am Start stehen.

 

Bericht Thomas
 
Rallye Laichinger Alb: Defekthexe, Teamgeist und eine besondere Siegerehrung
Mit vier Teams des Historic Rallye Cup sowie den Gaststartern Gerd Winkelmann und Dietmar Claussnitzer machte sich das HRC-Lager am Freitag auf den Weg zur Rallye Laichinger Alb. Dank der Organisation von Ralf Messer, der sich bereits im Vorfeld um den Stellplatz gekümmert hatte, war die HRC-Basis schnell eingerichtet. Als Zuschauer begleiteten zudem Kathrin und Thomas Dögel die Veranstaltung.
Der Freitagabend stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Beim traditionellen Grillabend wurden Born-Produkte und zahlreiche Thüringer Köstlichkeiten an die HRC-Teams und Gästen serviert. In entspannter Atmosphäre tauschte man Neuigkeiten aus, fachsimpelte über Technik und Rallyesport und stimmte sich auf den bevorstehenden Wettbewerbstag ein.
Schwieriger Start in den Samstag
Bereits beim Abfahren der Strecke schlug die Defekthexe erstmals zu. Alex Kuchta übersah den verdreht aufgestellten Fuß einer Leitbake, wodurch an seinem Chrysler gleich zwei Felgen beschädigt wurden. Sofort machten sich die anwesenden HRC-Mitglieder daran, eine Lösung zu finden. Trotz des vollen Einsatzes aller Helfer ließ sich der Schaden jedoch nicht rechtzeitig beheben. Schweren Herzens musste die Mannschaft den Startverzicht akzeptieren.
Doch damit war das technische Pech noch längst nicht beendet. Kurz darauf verweigerte der Anlasser am Porsche von Walter Lenz seinen Dienst. Mit einer pragmatischen Rallyelösung und tatkräftiger Unterstützung der Mannschaft wurde der Sportwagen kurzerhand angeschoben und war anschließend wieder einsatzbereit. Wenig später traf es den Fiat Panda von Matthias Mensinck. Ein Ölleck am Getriebe stellte die Teilnahme ernsthaft infrage. Jetzt waren Improvisationstalent und Teamarbeit gefragt. Gemeinsam mit Hans kämpfte Matthias gegen die Uhr. Mit großem Einsatz und bemerkenswertem Teamgeist gelang es den beiden, den Ölverlust rechtzeitig zu beseitigen. Nur wenige Minuten vor dem Start war der Panda wieder fahrbereit und konnte die Rallye aufnehmen.

 

Abwechslungsreiche Wertungsprüfungen
Die Organisatoren hatten eine gelungene Streckenmischung vorbereitet. Bekannte Abschnitte wurden mit neuen Elementen kombiniert und sorgten für viel Fahrspaß. Besonders die Wertungsprüfungen 2 und 5 präsentierten sich in leicht veränderter Form. Tückische Spurwege und kurze Schotterpassagen verlangten von den Teilnehmern höchste Konzentration und boten reichlich Abwechslung. Auf den Wertungsprüfungen 3 und 6 verfolgten Ralf, Alex, Kathrin und Thomas das Geschehen als Zuschauer und konnten die Fahrkünste ihrer HRC-Kollegen aus nächster Nähe bewundern. 
Meisterschaftsentscheidung gefallen
Auch in der HRC-Meisterschaft brachte die Rallye Laichinger Alb wichtige Entscheidungen. Mit einer erneut starken Leistung sicherte sich Ronny Hentschke bereits vorzeitig den Titel in der Championats-Wertung. Damit krönte er eine außergewöhnlich konstante und erfolgreiche Saison. 
Für zusätzliche Freude sorgte das Ergebnis bei Walter Lenz, nach dem Zieleinlauf konnte er nicht nur über eine erfolgreiche Rallye jubeln, sondern auch einen wichtigen Schritt in den Meisterschaftswertungen feiern. Mit seinem Resultat übernahm er sowohl in der Teamwertung als auch in der Markenwertung die Führung. Hans Werner liegt in der Newcomer-Wertung uneinholbar auf Platz 1.
Die Platzierungen:
 
•    11. Platz – Burghammer / Burghammer +1,80s
•    13. Platz – Lenz / Hentscke +1,82s
•    17. Platz – Mensinck / Werner +3,38s
 
Würdiger Abschluss
Auch die Siegerehrung setzte einen besonderen Akzent. Neben der regulären Wertung gab es eine eigene HRC-Wertung, die den Teilnehmern einen würdigen Rahmen bot. Die Pokale waren dabei ein echter Hingucker: geschmackvoll gestaltete und von innen beleuchtete Bremsscheiben für die Plätze eins bis drei, die bei den Teilnehmern großen Anklang fanden.
Die HRC-Wertung des MSC Laichingen entschieden unsere Gaststarter Gerd Winkelmann/Dietmar Claussnitzer mit dem 7. Platz im Gesamtklassement für sich. Beim anschließenden geselligen Ausklang des Abends wurden die Erlebnisse des Tages noch einmal ausgiebig diskutiert. Trotz technischer Rückschläge, viel Schrauberarbeit und mancher Nervenprobe überwog am Ende die Zufriedenheit über eine hervorragend organisierte Veranstaltung, spannende Wertungsprüfungen und den einmal mehr gelebten Teamgeist innerhalb der HRC-Gemeinschaft. 

 

Rückblick - Rallye Ostwestfalen 2026

HRC trotzt Regen, Wellen und Ausfällen bei der Rallye

Bereits am Freitag reisten alle Teilnehmer des Historic Rallye Cups auf den eigens für den HRC organisierten Stellplatz in direkter Nähe zum Startpark an. Ein großes Dankeschön geht an Ralf Messer, der diesen hervorragenden Platz gemeinsam mit dem Grundstückseigentümer im Vorfeld abgestimmt hatte. Eine tolle Organisation, die den Teams beste Bedingungen für das Wochenende bot. Danke, Ralf!

Für Detlef und Thomas begann der Rallye-Alltag direkt nach dem Abladen. Zunächst ging es zur Papierabnahme, die erfreulich zügig erledigt war. Anschließend stand das Bekleben der Fahrzeuge auf dem Programm, allerdings bereits bei einsetzendem Regen. Danach folgte die technische Abnahme, die sich bei inzwischen dauerhaftem Niederschlag deutlich länger hinzog. Gemeinsam mit allen HRC-Teilnehmern wurde anschließend das Fahrerlager aufgebaut, sodass für das Wochenende ein echtes Rallye-Zuhause entstand.

Am Abend rückte dann die Geselligkeit in den Vordergrund. Bei Grillwurst, Salaten und frischen Brötchen ließ man den Tag ausklingen. Ein besonderer Dank gilt Grillmeister Ralf sowie allen Helfern, die zu diesem gelungenen Auftakt beigetragen haben.

Nach dem Frühstück am Samstag stand zunächst das Abfahren der Wertungsprüfungen auf dem Programm. Für Detlef und Thomas war die Strecke völliges Neuland. Zwei Rundkurse und eine Sprintprüfung versprachen eine abwechslungsreiche Herausforderung. Die Rundkurse wirkten auf den ersten Blick recht übersichtlich, hatten jedoch insbesondere in den Anbremszonen einige tückische Wellen und Absätze, die später tatsächlich für manche Überraschung sorgen sollten.

Alle HRC-Fahrzeuge starteten im vorderen Feld und gehörten zu den ersten zehn Startern. Auf der ersten Wertungsprüfung, dem rund 16 Kilometer langen Rundkurs, lief es für Detlef und Thomas zunächst sehr gut. Entlang der Strecke sorgten zahlreiche Zuschauer für eine beeindruckende Atmosphäre. Die zweite Prüfung verlief dagegen alles andere als optimal. Mit 0,9 Sekunden Abweichung auf dem A-Kurs blieb deutlich Luft nach oben. Auch auf WP 3 wollte der perfekte Rhythmus nicht so recht aufkommen. Zur Halbzeit der Rallye summierte sich der Rückstand bereits auf 1,7 Sekunden.

Noch schwerer wog jedoch etwas anderes: Bereits nach den ersten drei Prüfungen hatten mehrere HRC-Teams das Rennen verlassen müssen. Ausschließlich technische Defekte sorgten dafür, dass von ursprünglich sieben gestarteten HRC-Fahrzeugen nur noch drei im Wettbewerb verblieben. Eine bittere Entwicklung für das gesamte Feld.

Für die zweite Schleife lautete deshalb die Devise: angreifen und Schadensbegrenzung betreiben. Und das gelang eindrucksvoll. Mit Abweichungen von 0,41 Sekunden, 0,00 Sekunden und 0,05 Sekunden zeigten Detlef und Thomas, was tatsächlich in ihnen und ihrem Escort steckt. Die Aufholjagd gelang und die Leistungen der ersten Runde konnten eindrucksvoll korrigiert werden.

Am Ende erreichten die verbliebenen HRC-Teams folgende Gesamtplatzierungen im Starterfeld der 33 Fahrzeuge:

 

  • Platz 11: Lenz/Hentschke +1,93s

  • Platz 13: Burghammer/Burghammer +2,25s

  • Platz 14: Aßmann/Wegner +2,47s

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Im Championat konnte Ronny Hentschke seinen 1. Platz festigen, in der Teamwertung liegt die Volvo-Besatzung Schoemann/Messer trotz des Ausfalls in Führung. Bei den Damen hat sich Crista Wegner ein Polster in der Meisterschaftswertung aufbauen können, die Markenwertung wird angeführt von Volvo.

Rückblickend war es eine anspruchsvolle und kräftezehrende Rallye. Lange Verbindungsetappen, eine hervorragende Sprintprüfung und die beiden nicht ganz einfach zu fahrenden Rundkurse verlangten Mensch und Material alles ab. Der Escort vom Team Burghammer wurde auf den zahlreichen Wellen und Kuppen ordentlich durchgeschüttelt. So ordentlich sogar, dass zwischenzeitlich das Lenkrad nachgezogen werden musste. Ein herzliches Dankeschön an Christian für die passende 24er Nuss zur richtigen Zeit.

Ein besonderer Dank geht an Natalia für ihren großartigen Einsatz während der Veranstaltung. Als beim Volvo von Schoemann/_Messer der Verdacht auf einen Motorschaden aufkam, stellte sie kurzerhand ihr eigenes Fahrzeug zur Verfügung, damit das Auto abgeschleppt werden konnte. Doch nicht nur in dieser Situation war auf sie Verlass: Natalia war während des gesamten Events immer und überall mit helfenden Händen zur Stelle und unterstützte die Teams, wo immer Hilfe benötigt wurde. Ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft haben wesentlich zum Gelingen des Wochenendes beigetragen.

Den Abschluss eines ereignisreichen Wochenendes bildete schließlich ein gemütlicher Abend in geselliger Runde. Bei Thüringer Spezialitäten und der einen oder anderen Hopfenkaltschale wurden die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passiert. Trotz der vielen Ausfälle, der anspruchsvollen Bedingungen und des wechselhaften Wetters bleibt die Rallye als ein intensives, kameradschaftliches und insgesamt gelungenes HRC-Wochenende in Erinnerung.

 

Danke an Detlef und Thomas Burghammer für ihren Beitrag zum Bericht der Ostwestfalen-Rallye !

Rückblick - 53. ADMV-Osterburg-Rallye 2026

Am 19. und 20. Juni fand die 53. ADMV-Osterburg-Rallye bei hochsommerlichen Bedingungen als Ersatzlauf für die ausgefallene Main-Kinzig-Rallye statt. Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an Frau Puchta, die den Start für den Historic Rallye Cup (HRC) ermöglicht hat.

Ursprünglich hatten sich sechs Teams aus dem HRC für die Veranstaltung angekündigt. Leider mussten Sven Ohlmeyer (Lada VFTS, Stoßdämpfer-Defekt) sowie Thomas Dögel (Wartburg 353, Motorprobleme) kurzfristig ihre Teilnahme absagen.

Bereits bei der technischen Abnahme am Freitag präsentierte sich das Wochenende von seiner hochsommerlichen Seite. Schnell wurden Beschattungen aufgebaut, während unser langjähriger Hauptsponsor Ravenol wirkungsvoll in Szene gesetzt wurde.

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Am Abend kamen Teams und Besucher in geselliger Runde zusammen: Beim gemeinsamen Grillen wurde der neue Sponsor Born Feinkost den Anwesenden und Besuchern vorgestellt.

Dass Born für Qualität steht, wurde bereits im Vorfeld eindrucksvoll bestätigt – bei Stiftung Warentest konnte sich der Ketchup als Testsieger durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch an Born Feinkost und vielen Dank für die schmackhaften Produkte! Die anwesenden Teams konnten sich direkt von den Produkten überzeugen, und auf allen Fahrzeugen wurde ein entsprechender Aufkleber angebracht.

Auch Hans Werner, der als Rallye-Neuling gemeinsam mit dem erfahrenen Matthias Mensinck an den Start ging, brachte einige Köstlichkeiten zu seinem HRC-Einstand mit. Ein großes Dankeschön gebührt hier ebenfalls seiner Frau Margit für die liebevoll zubereiteten und leckeren Speisen !

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Hitzeschlacht am Samstag

 

Am Samstagmorgen entschieden sich unsere Mini-Cooper-Racer Franz und Dorothea, sich selbst und ihr Fahrzeug nicht der extremen Hitze von bis zu 38 °C bei kaum vorhandenen Schattenplätzen auszusetzen, und verzichteten daher auf einen Start. Für die verbleibenden Teams ging es anschließend in die „Rallye-Sauna“. Trotz der extremen Bedingungen erreichten alle HRC-Teams das Ziel und konnten mit starken Ergebnissen überzeugen.

Die Platzierungen der HRC-Teams im Gesamtklassement (26 Nennungen / 23 Starter):

  • Platz 6: R. Schoemann / R. Messer

  • Platz 8: G. Michalowski / R. Hentschke

  • Platz 11: M. Mensinck / H. Werner

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Ein gelungenes Debüt feierte Hans Werner als Co-Pilot von Matthias Mensinck im Fiat Panda 4x4 auf Platz 11. Mit sichtlicher Freude und Begeisterung meisterte er seine Aufgabe – selbst ein kleiner Ausrutscher, bei dem ein Vorgarten nach einem Verbremser „leicht umgestaltet“ wurde, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Beide planen bereits den nächsten gemeinsamen Start bei der Rallye Laichinger Alb, damit Hans weitere Erfahrung sammeln kann.

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Nach der Rallye waren alle Teilnehmer spürbar von Hitze und Anstrengungen gezeichnet, zugleich aber erleichtert und zufrieden, das Ziel erreicht zu haben.

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Gerd entschied sich, die Heimreise vernünftigerweise erst am nächsten Tag anzutreten. Glücklicherweise fand sich kurzfristig ein Zimmer auf einem nahegelegenen Bauernhof – dessen Besitzer sich besonders vom dort abgestellten Lancia Delta Integrale beeindruckt zeigte. Auch einige junge Damen konnten der Anziehungskraft des sportlichen Italieners nicht widerstehen und umlagerten ihn im Fahrerlager.

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Der Abend klang in geselliger Runde mit dem Austausch der Erlebnisse und dem gemeinsamen Schauen des Fußballspiels Deutschland gegen die Elfenbeinküste aus.

Heimreise mit Hindernissen

 

Für Matthias Mensinck nahm die Heimreise am Sonntag eine unerwartete Wendung: An der Abfahrt Erfurt-Ost erlitt sein VW-Bus einen Motorschaden.

Das nachfolgende Team unterstützte unmittelbar, verlud den Bus auf den Anhänger und koppelten ihn an das Wohnmobil von Ralf Messer.

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In Eisenach war der Einsatz noch lange nicht beendet: Ralf Messer unterstützte Matthias beim Heimtransport des defekten Busses nach Marsberg – ein eindrucksvolles Beispiel für den gelebten Teamgeist im Historic Rallye Cup. Ein großes Dankeschön an Ralf für seinen unermüdlichen Einsatz!

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Fazit und Meisterschaftsstand

 

Rückblickend brachte es Dorothea Blankenburg bereits am Samstag sehr treffend auf den Punkt, als sie die verbliebenen drei Teams augenzwinkernd die „drei Musketiere“ nannte – und damit genau ins Schwarze traf: Einer für alle, alle für einen!

 

Trotz der extremen Temperaturen war die Osterburg-Rallye ein gelungenes Wochenende mit viel Einsatz, Spaß und großem Zusammenhalt innerhalb des Historic Rallye Cup.

Im Championat konnte sich Ronny Hentschke an die Spitze setzen, in Teamwertung und Markenpokal sind Ralf Schoemann / Ralf Messer mit ihrem Volvo in Führung gegangen.

Ein rundum erfolgreiches Rallye-Wochenende – wir freuen uns bereits auf die nächsten Veranstaltungen im September!

​Besuch am Nürburgring - Ein unvergessliches Motorsport-Wochenende

Vom 11. bis 13. Juni führte uns unser Weg an den legendären Nürburgring – ein Highlight für alle Motorsportbegeisterten.

Im Mittelpunkt stand dabei ein besonderer Programmpunkt des HRC: der GLP-Demo-Lauf auf der weltberühmten Nordschleife im Rahmen der „Nürburgring Classic“.

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Während die ersten HRC-Teilnehmer am gemeinsamen Stellplatz an der Döttinger Höhe bereits am Donnerstag eintrafen, bot der Freitag noch echtes „Eifelwetter“ – mit teils kräftigem Regen – dieser stellte hohe Anforderungen an Fahrer und Fahrzeuge der bereits laufenden Classic-Veranstaltung.

In den Regenpausen wurde der Ausblick auf den Grand Prix Kurs und die Nordschleife ganz „individuell genossen“.

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Samstag: Sonne, Begegnungen und besondere Momente

Der Samstag zeigte sich dann von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein ersetzte am Vormittag das regnerische Wetter des Vortags und sorgte auf der Strecke für ideale Bedingungen.

 

Insgesamt gingen 5 Teams an den Start:

 

Walter Lenz / Ronny Hentschke – Porsche 911 SC

Ralf Schoemann / Ralf Messer – Volvo 142 S

Herbert Möller / Miriam Oeste – Ford Escort RS 2000

Alex Kuchta / Severina Fritz – Chrysler ES

Thomas Friedrich / Michael Henkel – Skoda 120S

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​Die technische Abnahme wurde von den durchweg erfahrenen HRC-Teams natürlich problemlos bestanden.

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Leider musste das Team um Christian Görke im Vorfeld seinen anvisierten Start absagen – der sehr kurzfristig reaktivierte Saab 99 konnte noch nicht ins Rennen gehen.

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Der Gaststart von Thomas Friedrich und Michael Henkel im Škoda 120 S stellte ein weiteres Novum für den Historic Rallye Cup dar.

Das mit großer Akribie aufgebaute und von der Firma Herkommer KFZ-Technik hervorragend betreute Fahrzeug war zugleich das älteste im Starterfeld und zog Aufmerksamkeit auf sich.

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Ein besonderes Erlebnis im Rahmen der technischen Abnahme war für uns das persönliche Treffen mit den Organisatoren Rolf Derscheid und Jürgen Seidel.

Als wertschätzende Geste stellten sie den HRC-Teilnehmern VIP-Gästekarten zur Verfügung, die exklusive Einblicke in das Geschehen der Nürburgring Classic ermöglichten.

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken !

Ein ebenso großer Dank gilt unserem langjährigen HRC-Mitglied Christian Görke, der die Organisation sowie die Abstimmung mit dem Veranstalter entscheidend vorangetrieben und maßgeblich unterstützt hat.

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Unser HRC-Fahrer Martin Skobis konnte nach seinem im Frühjahr erlittenen Beinbruch noch nicht wieder aktiv ins Renngeschehen eingreifen, ließ es sich jedoch nicht nehmen, die HRC-Teilnehmer mit seinem Renault Alpine A110 am Renntag zu besuchen.

Auch sein Freund Helmut zeigte sich begeistert und beteiligte sich mit seinem Opel Manta an der gemeinsamen Ausfahrt.

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GLP-Demo-Lauf auf der Nordschleife

 

Einen Teil des Tages verbrachten wir als Zuschauer am „Brünnchen“, einer der bekanntesten Zuschauerpunkte an der Nordschleife – mit perfekter Sicht auf die HRC-Fahrzeuge in Aktion.

Es wurden insgesamt 12 Runden auf der legendären Nordschleife absolviert – ein beeindruckender Beleg für Einsatz, Können und Leidenschaft aller Beteiligten.

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Neuigkeiten aus dem Historic Rallye Cup – Born Feinkost

 

Am Samstagabend folgte ein weiterer Höhepunkt: Die offizielle Vorstellung eines neuen Unterstützers des Historic Rallye Cup.

➡️ Born Feinkost aus dem thüringischen Erfurt wurde als neuer Partner gewonnen und wird den HRC im Jahr 2026 unterstützen.

Unsere HRC-Teams und einige Besucher freuten sich über die mitgebrachten Köstlichkeiten.

Die Produkte von Born Feinkost – darunter verschiedene Würzsaucen, Ketchup und Senf – erfreuen sich vor allem in den neuen Bundesländern dank ihrer hohen Qualität und ihres überzeugenden Geschmacks großer und anhaltender Beliebtheit.

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Gemeinsamer Ausklang

Der Tag endete in entspannter und geselliger Atmosphäre. Beim gemeinsamen Grillen und gemütlichen Beisammensein wurden Eindrücke und Erlebnisse ausgetauscht.

Durch zahlreiche spannende Gespräche wurde bei unserem Gast Natalia die Begeisterung für den Rallyesport geweckt. Wir hoffen, dass sich bald die Möglichkeit ergibt, dass sie als Co-Pilotin bei einem HRC-Team an einer Veranstaltung teilnehmen kann.

Unser Dank gilt allen HRC-Mitgliedern und Gästen für ihren Beitrag zu diesem gelungenen Wochenende, besonders unseren unermüdlichen Grillmeistern Ralf, Daniel und Uwe. Der stimmungsvolle Abend unterstrich einmal mehr den Gemeinschaftsgeist – wir blicken bereits mit Vorfreude auf die nächsten Highlights.

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